Wie aus Ideen Visionen werden
Richard Branson ist einer der bedeutendsten Visionäre unserer Zeit. Bis heute gründete Branson mehr als 300 Firmen. Eine der wichtigsten Gründungen, Virgin Airways, ging aus einem genialen Einfall hervor.
„ .....wir hatten vor, nach Puerto Rico weiterzureisen. Doch als wir am Flughafen ankamen, wurde der Flug storniert und die Menschen wanderten ratlos dreinblickend daher. Niemand tat etwas. Also tat ich es – irgendeiner musste es ja machen. Obwohl ich keine Ahnung hatte, was ich da eigentlich machte, charterte ich mit sehr selbstsicherem Auftreten ein Flugzeug für 2.000 Dollar und teilte die Summe durch die Anzahl der Passagiere. Das Ticket würde 39 Dollar pro Kopf kosten. Ich lieh mir eine Tafel und schrieb darauf: VIRGIN AIRWAYS. EINFACHER FLUG NACH PUERTO RICO 39 DOLLAR. Alle Tickets wurden mir von dankbaren Passagieren aus der Hand gerissen....... Die Idee für Virgin Airways war geboren, mitten imUrlaub.....“
Kurzum, Richard Branson hat ein Gespür für Chancen und wenn es für ihn Sinn macht ergreift er sie auch. So träumte er schon während seiner Kindheit, in den 60’er und 70’er Jahren, von der kommerziellen Nutzung der Raumfahrt. Er gründete Virgin Galactic und treibt seitdem die Raumfahrt für Jedermann unbeirrt voran, auch wenn viele ihn für verrückt erklären. Enorm wichtig für ihn ist es, die richtigen Leute zu finden, die seine Vision und Werte teilen. Nur mit dem richtigen Team können Visionen auch Wirklichkeit werden.
In einem interessanten Interview mit Forbes beschreibt Branson die Herausforderungen die er bewältigen musste um SpaceShipOne eine Zukunft zu geben. Das Wichtigste ist für ihn die Sicherheit seiner Kunden, die bis zu US$ 200.000 für den Flug in die Schwerelosigkeit bezahlen. Da die Ausfallquote der teuren Raketenflüge der NASA mit 3% doch sehr hoch ist, musste eine andere Lösung gefunden werden. Und so erfand sein Team kurzerhand das Shuttle Car. Das Shuttle Car wird mit einem Mutterflugzeug auf eine Höhe gebracht, bevor es dann den letzten Schritt Richtung All alleine antritt. Damit unterscheidet es sich wesentlich von den konventionellen Raketen der NASA.
Branson ist einer dieser Pioniere bei denen man denkt, dass sich die Erfolge von selbst ergeben. Wie eine Kette von Ereignissen bedingt der eine Erfolg den anderen. Doch weit gefehlt. Ohne konsequentes Verfolgen seiner Ideen, ohne seine mutigen Visionen wäre Richard Branson niemals dort, wo er heute steht. Richard Branson mit seiner Virgin-Gruppe beschäftigt mehr als 50000 Mitarbeiter, an Standorten in über 30 Ländern und machte im Jahre 2009 einen Umsatz von über US$ 18 Milliarden.
Hier haben wir noch ein englischsprachiges Video (2:25 min) für Sie. Leider nur mit Werbung.
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